Atelier für individuellen Schmuck, Trauringe, Eheringe. Ankauf von Altgold.
Gegründet wurde das Goldschmiede-Atelier am 3. August 1985 von Urs Kaufmann geb. 11. 07. 58.
Goldschmiedelehre: Widmer in Aarau 1974-1978, abgeschlossen mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis als gelernter Goldschmied
Berufserfahrung gesammelt bei den Goldschmieden:
Lüscher Lenzburg / Dehmut Zürich / Binder Zürich / Wandeler Horgen / New Art Zug
seit der Eröffnung:
etliche Kilogramm Gold geschmiedet, drei Goldschmiedinnen und einen Goldschmied ausgebildet, alle mit Erfolg (zur Zeit Ausbildungspause)
Schmuckherstellung nach traditioneller Goldschmiedekunst in Verbindung mit modernster Technik z.B. CAD. Gewisse Modelle werden auf dem PC erstellt, dann auf einer CNC Maschine ausgefräst und dann weiterverarbeitet. So entstehen Schmuckstücke, die nach traditioneller Art nicht hergestellt werden können oder nur mit einem erheblich grösseren Aufwand. Mit dieser Methode ergeben sich auch ganz neue Möglichkeiten der Schmuckherstellung
Brillant-Alliance
werden natürlich exakt für sie angefertigt, mit den gewünschten Brillanten, Grösse, Qualität und Menge.
Metalle gehören zu den Mineralien, die als freie Elemente oder in Verbindungen vorkommen und in der festen Erdkruste zu finden sind. Entdeckt man sie in dem uns bekannten metallischen Zustand, spricht man von «freien» und gediegenen» Vorkommen, findet man sie dagegen in Verbindung mit den verschiedensten chemischen Elementen wie Sauerstoff, Schwefel, Arsen usw. nennt man sie Verbindungen oder «Erze». Mit Ausnahme des Quecksilbers sind die Metalle bei normaler Temperatur feste Körper, undurchsichtig, schmelzbar, mehr oder weniger dehnbar und leitfähig für Wärme und Elektrizität. Spezifisches Gewicht, auch Dichte genannt von 19,5 bei Gold, zeigt an, dass 1 cm' Gold 19,5 mal schwerer ist, als 1 cm' destilliertes Wasser bei 4 Grad Celsius. Bei einem spezifischen Gewicht unter 5 spricht man von Leichtmetallen, Schwermetalle dagegen sind bei einer Dichte über 5 zu finden.
Gold: Spezifisches Gewicht: 19,5
Schmelzpunkt: 1064 grad (Feingold)
Fundorte: Südafrika, Kanada, Nordamerika, Australien, Russland
Feingold (vollständig reines Gold) ist sehr weich und außerordentlich dehnbar.So lässt sich zum Beispiel 1 g zu einem 1 km langen Draht ausziehen. Es lässt sich zu Blattgold von nur 2/1000 mm Dicke ausschlagen. Weil sich weiche Metall nicht für die Verarbeitung von Schmuck eignen würde, wird es mit anderen Metallen zusammengeschmolzen, also wie der Fachausdruck sagt, legiert. Dadurch erhält man nicht nur eine Härtesteigerung und Preissenkung, sondern kann auch noch die Farbe beeinflussen. Gold lässt sich sehr schön polieren, verändert in der Luft die Farbe nicht und ist gegen einfache Säuren widerstandsfähig. Einzig das «Königswasser», eine Mischung von 3 Teilen Salz und 1 Teil Salpetersäure, löst Gold auf.
Obwohl tatsächlich nicht alles Gold ist, was glänzt, ist dieses edle Metall doch schon seit Jahrtausenden bekannt. Viele Naturvölker, auch die Ägypter, verwendeten das gelbe Metall. Nicht immer wurde das Gold nur zu schmückenden Zwecken geschätzt, oft wurde es als Symbol der Sonne, als göttliches Metall verehrt. Seiner Seltenheit, Schönheit und Widerstandsfähigkeit wegen wurde das Gold zu allen Zeiten sehr hoch eingeschätzt.
Gold wird gediegen - in metallischer Form, fast rein gefunden, wobei man zwei Arten unterscheidet:
Berggold (primäre Lagerstätten): meist Adern in Quarz. Abbau bergmännisch, Untertagbau in Stollen.
Seifengold (sekundäre Lagerstätten): das von der Verwitterung abgetragene Berggold wird von Bächen und Flüssen fortgeschwemmt und in den Tälern in Flussvertiefungen abgelagert. Hier findet man im Tagbau von Hand oder mit besonderen Baggerschiffen kleine Körnchen bis baumnussgroße Stücke (Nuggets).
Die Entstehung des Goldes